Zur Einstimmung auf das Schuljahr haben die Wirtschaftsklassen der 12. Jahrgangsstufe der Fachoberschule in der ersten Schulwoche eine Exkursion in die Gläserne Manufaktur nach Dresden unternommen.
Die Gläsernen Manufaktur von Volkswagen sticht unter den Automobilfabrik des Konzerns hervor, denn sie wurde für die Herstellung exklusiver Automobile errichtet. Der Kunden, der sein Auto in Dresden abgeholt hat, konnte damals zusehen, wie ein Auto Schritt für Schritt entsteht.
Die Manufaktur wird mittlerweile als Museum genutzt. Das ermöglicht die einzelnen Produktionsschritte im Detail in der Fertigungslinie zu sehen. Das ist gut für die Schüler, denn hier wurde die Fließbandarbeit, Lernstoff der 11. Klasse, hautnah erlebt.
Facharbeiter an den einzelnen Stationen erklärten den Schülern die einzelnen Schritte und handwerklichen Aufgaben. Dabei konnte ein Bezug zum kommenden Lernstoff der 12. Klasse hergestellt werden. Verdeutlicht wurde das ökonomische Prinzip und die Anwendung im Rahmen der Kostenrechnung bei den Fensterhebern: Welche Vorteile und welche Nachteile hat die Frage, ob eine Eigen- oder Fremdfertigung erfolgen soll?
Auch die Problematik der Lagerhaltung war im Rahmen der ganzen Führung präsent, denn automatisierte selbstfahrende Transporter bringen auf festgelegten Strecken die benötigten Teile zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge, in der richtigen Qualität zum richtigen Ort. Aufgrund der begrenzten Fläche der Automobilfabrik in der Stadt kommt der Lagerhaltung eine besondere Rolle zu. In den Kellergeschossen werden die jeweiligen Teile so zusammengestellt, wie sie in den oberen Etagen gebraucht werden. Zumal zu berücksichtigen ist, dass die Anlieferungen aufgrund der Stadtlage größtenteils nachts erfolgten. Während der Führung wurden
Die Exkursion war für die Schüler eine gute Einstimmung auf die anstehenden Herausforderungen im Wirtschaftsunterricht. Der Blick der Praxis erleichtert theoretische Verständnis. Hoffentlich.
































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